Studien zum Thema Kulturwirtschaft / Kulturtourismus:
„Förderung
von Unternehmen der Kulturwirtschaft und des Handels in der Raiffeisenregion“
„Identifizierung des
kulturell-touristischen Potenzials der Verbandsgemeinde Altenkirchen“
Die Studien wurden beauftragt von der Gemeinde Altenkirchen (Westerwald),
gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes
Rheinland-Pfalz, erstellt von media k GmbH (Bad Mergentheim), TU Wien, Verein
Kultur und Arbeit (Mainz/Bad Mergentheim), Dezember – Mai 2009
Darin wird (erstmalig bundesweit) die Generierung ökonomischer Effekte aus der Kulturwirtschaft für kleine Städte im ländlichen Raum untersucht. Dem Thema "kulturwirtschaftliche Netzwerke" gilt darin besonderes Augenmerk.
Eine Kurzfassung der Studien steht
auf www.vertikult.de
zum Download kostenfrei zur Verfügung.
Veranstaltungen zum Thema 2011 und 2012
siehe "Veranstaltungen"
Veranstaltungen
zum Thema 2010
6.10.2010, Nienburg
Fachtagung: Kulturelle/kulturwirtschaftliche Netzwerke auf dem Land Ein
Werkstattgespräch zum Thema "Kulturelle Netzwerke auf dem Land" bot
die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen. Vor allem
kulturwirtschaftliche Aspekte standen im Vordergrund. Grenzen wurden
ausgelotet, Chancen von wirtschaftlichen Netzwerken auf dem Land
kritisch hinterfragt.
Programm
28.09.2010, Koblenz
Kultur- und Kreativwirtschaft - Impulsgeber für industriellen Wandel in Rheinland-Pfalz
Vom
Frühjahr 2009 bis zum Sommer 2010 setzte sich die Zukunftsinitiative
Rheinland- Pfalz mit der Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft (KKK) in
Rheinland-Pfalz auseinander. Die Ergebnisse belegen, dass dies ein
bedeutender und zukunftsweisender Wirtschaftszweig für den Standort ist.
In 15 Projektschritten zu unterschiedlichen Branchen und Themen des
Kreativsektors – von Mode und Design über Medien bis hin zum
Kulturtourismus – diskutierten Vertreter aus Politik, Kulturwirtschaft,
Wissenschaft und Medien die Bedeutung der KKK-Wirtschaft in
Rheinland-Pfalz, deckten Potenziale auf und definierten
Handlungsempfehlungen für die Stärkung dieses innovativen
Wirtschaftszweigs.
Die erarbeiteten Ergebnisse und Beiträge von
rund 100 Expert/innen wurden in einer Abschlussdokumentation "Land der
Möglichkeiten" zusammengetragen, die nun vorliegt. Weitere Informationen. Inhaltsverzeichnis
Der
Ausbau einer modernen Kommunikationsinfrastruktur, um die Bildung von
Netzwerken und einen verstärkten Wissenstransfer unter Künstlern und
kreativ Tätigen im Land zu ermöglichen, die Identifizierung von
Schnittstellen und erweiterte Bildungswege sind nur einige der
Strategien zur Nutzbarmachung der kreativen Potenziale, die in dem Band
zur Sprache kommen.
Geschäftsführerin Dr. Karin Drda-Kühn ist Mit-Herausgeberin der Publikation und moderierte das Abschlussspodium.
Einladung und Programm
Dokumentation der Veranstaltung
28.09.2010, Oppenheim (Rheinhessen) Tagung "Ländlicher Tourismus - Ländliche Räume haben Zukunft!" Die
Hessische Akademie Ländlicher Raum und die Akademie Ländlicher Raum
Rheinland-Pfalz laden zu dieser Tagung nach Oppenheim (Rheinhessen)
ein.
Zusammenarbeit
ist unerlässlich, wenn es darum geht, Tourismusangebote auf einem
überregionalen Markt zu platzieren. An Beispielen aus Rheinhessen, dem
Werratal und weiteren Regionen aus Hessen und Rheinland-Pfalz soll
aufgezeigt werden, wie die Erfolgsfaktoren gelungener Kooperationen
aussehen.
Ziel ist es, Aktivitäten
beider Länder im Bereich des ländlichen Tourismus darzustellen und eine
gemeinsame Diskussion und Vernetzung der Akteure zu ermöglichen.
Geschäftsführerin Dr. Karin Drda-Kühn wird das Altenkirchener
Kulrurtouristische Netzwerk AKULTOUR vorstellen.
Programm
Tourismus im ländlichen Raum, 25.2.2010, Rurberg
Das
Zentrum für ländliche Entwicklung im Ministerium für Umwelt und
Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes
Nordrhein-Westfalen und die Akademie Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz
veranstalten eine gemeinsame Tagung: "Ländlicher Tourismus - Konzepte
und gute Beispiele". Expert/innen aus dem ländlichen Tourismus werden ihre Konzepte und
Erfahrungen vorstellen und zeigen, welcher Mehrwert für Menschen und
Regionen dabei generiert werden kann - einschließlich Einkommens- und
Beschäftigungsmöglichkeiten.
Als Beispiel für den Kulturtourismus wird das "Kulturtouristische Netzwerk Altenkirchen" aus dem Westerwald vorgestellt, das derzeit eine innovative Plattform erstellt, über die gleichermaßen die Netzwerkarbeit und kulturtouristische Angebote organisiert werden können.
Die Tagung wendet sich an alle, die sich im Beruf oder Ehrenamt für den ländlichen Tourismus interessieren.
Termin: 25. Februar 2010
Ort: Antoniushof, Seeufer 1, 52152 Simmerath-Rurberg
Veranstaltungen
zum Thema 2009
23. - 24. September 2009, University of Birmingham
Tagung: "Creative industries and regional policies: making space and giving space"
Veranstalter: Regional Studies Association - Research Network on Creative Industries and the Region:
Relationships between Places, Local and Regional Policies and CreativeProduction
Vortrag Dr. Karin Drda-Kühn / Heijo Höfer:
“From culture to economic power – regional development in small cities in Germany"
05. Oktober 2009, Viehmarktthermen Trier, 9.30 – 15.30 Uhr:
Workshop: „Kunst-
und Kulturdienstleister als unverzichtbare Partner? Kulturerbe und
Kulturtourismus in Rheinland-Pfalz“
Veranstalter: Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz: eine Dokumentation ist in Vorbereitung.
10. Oktober 2009, Wertheim-Bronnbach,
10 – 17 Uhr
Tagesseminar:
"Neue Geschäftsfelder im Kulturerbebereich"
Veranstalter: Verein Kultur und Arbeit e. V. / Internationales Zentrum für
Kulturgüterschutz und Konservierungsforschung
14. Oktober 2009, Wertheim-Bronnbach,
19.30 Uhr:
Vortrag von Ko-Autorin Dr. Karin Drda-Kühn:
"Kulturerbestätten und Kulturtourismus - das Kapital für den ländlichen
Raum"
Veranstalter: Internationales Zentrum für Kulturgüterschutz und
Konservierungsforschung am Kloster Bronnbach, Wertheim
Eine Studie, die die Referentin jüngst gemeinsam mit der TU Wien vorgelegt hat, macht deutlich: Der Kulturtourismus bietet keineswegs nur für Großstädte eine ökonomische Chance, sondern ebenso für den ländlichen Raum. Kulturerbestätten, wie sie der ländliche Raum in vielfältiger Weise zu bieten hat, spielen dabei eine herausragende Rolle. Voraussetzung ist ein strategischer Ansatz, der möglichst viele regionale Akteur/innen der Kulturwirtschaft, des Tourismus und des Handels einbezieht und deren Interessen und Voraussetzungen berücksichtigt. Die Referentin stellte die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor, Bezüge zur Region Tauberfranken wurden heraus gestellt. Erfolgreiche Beispiele aus deutschen und europäischen Regionen wurden ebenfalls vorgestellt.
Der Beitrag steht auf Anfrage zur Verfügung:
kdk@kultur-und-arbeit.de